Haare und der Ausfall

2010/07/11 | Autor: sthomacher | Veröffentlicht in Wellness & Gesundheit

Haarausfall ist nicht schön. Vor allem dann nicht, wenn man großen Wert auf eine füllige Mähne legt. Doch leider fällt den Betroffenen nicht immer sofort auf, dass der Haarausfall den sie täglich erleben, das Maß des Normalen schon überschritten hat. Kann man also täglich ganze Büschel aus der Bürste fischen, sollte man nicht zögern und lieber einen Arzt aufsuchen und sich eine Beratung holen.

Frauen sind häufig von der Gattung diffuser Haarausfall betroffen. Am häufigsten in der Verbindung mit einer Schwangerschaft, oder besser gesagt der Geburt. Denn danach herrscht ein wahres Hormonchaos im Körper. Ein gefundenes Fressen für einen diffusen Haarausfall. Das schlimmste daran ist aber, dass er oftmals nicht rechtzeitig entdeckt wird. Der Grund? Die Haare fallen nicht nur an einer Stelle aus, sondern das Haar wird sozusagen ausgelichtet. In den meisten Fällen kann man die Kopfhaut schon deutlich erkennen, bevor man sich Gedanken darüber macht dass etwas nicht in Ordnung ist. Doch keine Sorge, denn eine vom Hautarzt verschriebene Tinktur die ins Haar gegeben wird, bringt Besserung und rettet die Pracht.

Schwieriger gestaltet es sich, wenn Alopecia Areata diagnostiziert wird. Am gesamten Kopf lässt sich mit dieser Krankheit ein kreisrunder Haarausfall mit einer Größe von ungefähr zwei Zentimetern feststellen. In ganz seltenen Fällen verliert man jedes Haar das einmal auf dem Kopf war und keins kommt zurück. Alopecia Areata ist nur durch einen fachkundigen Mediziner behandelbar. Allerdings handelt es sich dabei um einen langwierigen Prozess, immerhin kann es bis zu sechs Monaten dauern, bis Besserung eintritt.

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