Auf Reisen nach Japan die kunstvollen Tänze genießen
Viele Touristen unternehmen Reisen nach Japan, weil sie sich für die Kunst- und Kulturszene interessieren. Buto, der berühmte japanische Ausdruckstanz wird inzwischen auch in wenigen europäischen Theatern aufgeführt. Das japanische Bu bedeutet tanzen und to heißt stampfen. Schon die Plakate, die man bei den Reisen nach Japan auf den Straßen sieht, sind unverkennbar. Buto Tänzer treten meist nackt auf. Ihre Körper sind mit weißer Farbe angemalt. Buto hat rituelle Hintergründe und wurde in den 60ern als künstlerische Revolution gegen die Amerikaner bekannt. Ein weiterer traditioneller Tanz, denn man während der Reisen nach Japan vielerorts sehen kann, ist der Taisho Odori. Er wird zum Beispiel bei Schulfesten von Schülern vorgeführt.
Viele Tänze kann man während der Reisen nach Japan bei den unzähligen Volksfesten beobachten. Viele Feste haben ihren Ursprung in wichtigen Feiertagen der ländlichen Bevölkerung. Heutzutage werden sie überall aufgeführt. Wer seine Reisen nach Japan vor allem nach Kyoto oder Tokyo plant, kann im Sommer viele Veranstaltungen besuchen, die zum Teil seit Jahrhunderten unverändert gefeiert werden. Eines der berühmtesten Feste in Kyoto ist das Aoi Matsuri. Wer Zeuge der Feierlichkeiten werden möchte, der sollte sich eine Übernachtungsmöglichkeit in der Nähe des Kamo Flusses suchen. Die Veranstaltung findet meist am 15. Mai statt und beginnt schon früh am Morgen in der Nähe des alten Kaiserpalastes. Ab 10 Uhr wandert die Prozession langsam mit Opfergaben Gesandten des Kaisers von Schrein zu Schrein. Die Schreine befinden sich an mehreren Stellen in Kyoto und werden anlässlich des Feiertages festlich geschmückt. Der Zug wird begleitet von Tänzern und Musikern. Wie bei fast allen Umzügen, die man während der Reisen nach Japan sehen kann, sind auch in Kyoto Pferde und Ochsen als Zug- und Reittiere dabei. Die Wagen sind aufwändig verziert, die Tiere tragen Blumen. Typisch für japanische Feste ist, dass zu Ehren des Feiertages die alten Kostüme getragen werden. Beim Aoi Matsuri sind das die der Heian Zeit. Was für den Laien aussieht, wie ein besonders aufwändiger und kostbarer Kimono, ist tatsächlich eine sehr teure Kostümierung. Entscheidend sind dabei nicht nur die hochwertigen Stoffe, sondern auch die Farben und die Art der Bekleidung. Sogar die Art, wie die Kimonos gewickelt werden, ist vorgeschrieben. Während der Reisen nach Japan können Touristen die Umzüge begleiten und bei Gelegenheit selbst einen Kimono anprobieren. Selbst für geübte Touristen, die regelmäßig Reisen nach Japan unternehmen, ist der Kimono ein durchaus respekteinflößendes Kleidungsstück. Wer möchte kann in Japan einen Kurs besuchen, bei dem man lernen kann, einen Kimono kunstgerecht anzuziehen. Er wird traditionell auch von japanischen Frauen besucht, bevor sie heiraten. Die Dauer beträgt allerdings mehrere Monate und neben dem richtigen Ankleiden werden auch die Grundsätze der Teezeremonie vermittelt. Japan ist sehr bemüht, die alte Kultur aufrecht zu erhalten.
Autor: spjapanreisen
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