Fichtennadelöl und Teebaumöl
In Europa findet man die Fichte in zahlreichen Wäldern, ihr Holz ist sehr geschätzt, aus den Nadeln der Fichte wird das ätherische Fichtennadelöl gewonnen. Die Fichte kann eine stattliche Höhe von bis zu 60m erreichen. Um einen Liter des schönen Öles zu gewinnen, werden ungefähr 100kg der Nadeln benötigt. Hergestellt wird das Fichtennadelöl mittels Wasserdampf-Destillation. Die Verwendungszwecke des Öles sind vielfältig. In der Duftlampe verströmt das Öl einen sehr würzigen und anregenden Duft. Nach einem anstrengenden Arbeitstag kann das ätherische Fichtennadelöl Entspannung und zugleich neue Kräfte schenken. Beliebt ist das Öl aber auch in der Aromatherapie, hier stärkt es das Immunsystem und kann so effektiv gegen Erkältungskrankheiten verwendet werden. Frauen schätzen das Fichtennadelöl in den Wechseljahren, denn in dieser manchmal schweren Zeit, kann es die Beschwerden lindern. Für die äußerliche Anwendung wird es gerne in Wellnessprodukten eingesetzt. Massage- oder Badeöle werden mit Fichtennadelöl hergestellt. Das Fichtennadelöl regt den Stoffwechseln, hilft aber auch sehr schön bei Stress.
Das Fichtennadelöl öffnet die Poren und kann auch die Atmung anregen, so dass es sich auch als Erkältungsbad eignet. Ähnlich heilende Eigenschaften kann auch das Teebaumöl vorweisen. Der Teebaum stammt aus Australien und ist dort schon seit vielen Jahren aufgrund seiner heilenden Wirkung sehr geschätzt und beliebt. Der fruchtig frische Duft kann vielseitig eingesetzt werden, in der Duftlampe schenkt er neue Kraft und Energie und wirkt belebend. Außerdem reinigt der Duft des ätherischen Teebaumöles die Raumluft, sehr schön auch an sehr warmen Tagen, wo man manchmal das Gefühl hat die Luft würde im Raum stehen. Dem Teebaumöl werden auch antiseptische Wirkungen zugeschrieben, allerdings sollte man bei der äußerlichen Anwendung darauf achten nicht in die Nähe von Schleimhäuten zu geraten und keinesfalls offene Wunden zu behandeln. Im Badewasser wirkt das Teebaumöl klärend, reinigend und sehr erfrischend. Wie bei allen ätherischen Ölen sollte man auch hier vor der Erstanwendung eine kleine Probe versuchen, um Unverträglichkeiten ausschließen zu können.
Autor: Lisa Maier
Dieser Autor hat bisher 45 Artikel veröffentlicht. Bald erhalten Sie weitere Informationen zu diesem Autor.