Schiffsfonds
Der Schiffsfonds gehört nicht gerade zu den Geldanlagen, die risikoarm sind. Tages- und Festgeld sind überaus risikoärmer. Dennoch reizt viele Anleger der hohe Profit, den sie aus gerade dieser Geldanlage herausbekommen können. Und dass Schiffsfonds allerdings auch sehr viel Profit bringen konnten und können beweisen die im Mittelalter mächtig gewordenen Seerepubliken Genua und Venedig. Es waren damals mächtige Kaufleutefamilien, die das gesellschaftliche Leben in diesen Stadtrepubliken führten. Heute sind es auch Kleinanleger, die in die Schiffsfonds investieren. Aber auch heute fährt das Risiko noch mit, denn Monsterwellen und auch Piratenüberfälle sind Risiken, die aktueller sind denn je.
Fährt zum Beispiel heute ein durch Schiffsfonds finanziertes Schiff am “Horn von Afrika” herum, so ist dies ein sehr gefährliches Fleckchen Erde. Denn hier haben derzeit die Piraten die Oberhand. Gejagt werden sie zwar von Kriegsschiffen, die aus verschiedenen Ländern stammen, doch für die Anleger in Schiffsfonds ist dies unter Umständen keine Beruhigung. Viele Anleger haben im Zuge dieser Entwicklung versucht ihr Kapital aus den Fonds abzuziehen, doch können sie diese nur über den sogenannten Zweitmarkt verkaufen. Allerdings geht dies auch nur, wenn das Emissionshaus im Vertrag nicht festgelegt hat, dass der Verkauf gänzlich ausgeschlossen ist. Allerdings zeigen sich viele der Emissionshäuser sehr kooperativ, wenn es darum geht einen Schiffsfonds über den Zweitmarkt zu veräußern.
Autor: sthomacher
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