Kerngesund und aufgeweckt mit Jiaogulan und Reishi – zwei heilende Teesorten aus dem Osten

2010/06/13 | Autor: bluemchen | Veröffentlicht in Essen & Trinken

Das Konsumieren von Teesorten hat eine weitreichende Tradition, die dem ostasiatischen Raum entspringt. Teemischungen werden gar im heutigen asiatischen Raum bei Zeremonien und Meditationen verwendet oder Gästen serviert, denen man somit den eigenen Respekt ausdrücken will. Gleichzeitig wird damit der Wert der Teesorten zur Geltung gebracht, dem beim Trinken immer ein abgegrenzter Raum geboten und dem mit einer ruhigen, bewussten geistlichen Einstellung begegnet werden sollte. Die Wirkung von Teemischungen geht jedoch noch weit über den eigentlichen, zeremoniellen Gesichtspunkt hinaus. Speziell aufgrund der gesundheitsspendenden Besonderheiten konnten die vielseitigsten Arten von Tee zunehmend weiter auch in den europäischen Raum vordringen. So werden asiatisch klingende Teemischungen entweder in der Art von Eigenverschreibung selbständig von Interessierten und Kennern zur Unterstützung des gesundheitlichen Wohls oder zum Stressabbau eingesetzt, oder von fachkundigen Experten, etwa im Rahmen homöopathischer Therapien, erfolgreich an Leidende zur Behandlung empfohlen. Zwei solcher heilenden Pflanzen sind Jiaogulan und Reishi: Jiaogulan ist eine fünfblättrige Pflanze, deren Wirkung öfter mit der von Ginseng gleichgesetzt wird – wenn sie diese in ihrer Heilkraft sogar übertreffen soll. Sie bewirkt insbesondere eine generelle Kräftigung des Immunsystems, kann den Blutdruck stabilisieren, Herzinfarkten und Schlaganfällen entgegenwirken und den Cholesterinwert senken. Jiaogulan hat sich des weiteren speziell in Zeiten von Stress als heilender Begleiter bewährt, was mit seinen funktionsregelnden Eigenschaften des zentralen und autonomen Nervensystems zusammen gebracht wird. Reishi ist im Gegensatz dazu ein langstieliger Pilz, der in verschiedener Form ( beispielsweise ebenfalls als Nahrungsergänzung) erwerbbar ist, und wird der “Pilz der Unsterblichkeit” genannt, und tatsächlich ist sein Anwendungsbereich sehr groß und umfassend. Auch diese Teesorte wirkt, genauso wie Jiaogulan, kräftigend auf das Abwehrsystem und antiproliferativ, daneben noch antibakteriell und entzündungshemmend. Er wird z.B. bei Atemwegserkrankungen, Allergien, Diabetes, hohem Blutdruck, auch bei melancholischen Zuständen oder in den Wechseljahren immer wieder mit Erfolg, häufig sogar vorbeugend, eingesetzt. Die heilende Wirkung von Teemischungen wird stets öfter durch Studien belegt, und er wird in seiner Vielfältigkeit, wegen der schonenden und gleichzeitig Genuss bringenden Anwendung, zu Recht von zunehmend mehr Menschen für das individuelle Wohlbefinden eingesetzt.

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