Erfolgsfaktoren für IT-Projekte
Viele IT-Projekte scheitern oder erreichen die gesetzten Ziele nur teilweise. Zurückzuführen ist das zum einen auf den meist vorherrschenden Kosten- und/oder Zeitdruck, zum anderen aber auch auf die Nichtbeachtung einiger grundlegender Erfolgsfaktoren für IT-Projekte:
Ganz wichtig ist die Unterstützung durch die Unternehmensleitung. IT-Projekte haben meist innovativen Charakter und bringen Neuerungen ins Unternehmen (Beispiel: CRM-Einführung im Unternehmen), das muss aber vom Management auch unterstützt werden, ansonsten werden Ressourcen meist nur mangelhaft zur Verfügung gestellt was zum Scheitern des Projektes führen wird.
Ebenfalls ein wichtiger Punkt ist die Einbeziehung der User. Ihr Input ist wichtig damit das IT-System auf ihre Bedürfnisse abgestimmt werden kann und dann auch optimal genutzt werden kann.
Auch die Projektgröße trägt zum Projekterfolg bei. Der Umfang der Aufgaben sollte überschaubar sein. Meist wachsen die Anforderungen ohnehin während der Umsetzung, daher sollte der gesamte Umfang überschaubar gehalten werden. Wichtig hierbei ist auch eine richtige Aufwandschätzung. Je größer und unübersichtlicher ein IT-Projekt, umso schwieriger gestaltet sich diese. Die richtige Kalkulation des Aufwandes ist aber wichtig um Zeit- und Kostenaufwand korrekt planen und einhalten zu können.
Nicht vergessen darf man auch die Kompetenz der Projektleitung. IT-Projektmanagement erfordert spezielles Know-How über das Projektumfeld, Methodenwissen, Wissen über die verwendete Sofware usw. Die Projektleitung organisiert ja das gesamte Projekt. Außerdem muss der Projektleiter auch richtig auf Probleme (z.b. Zeit- oder Kostenprobleme) reagieren und auch Konflikte richtig lösen können.
Auch der Einsatz von Standards ist wichtig. Zum einen beim Projektablauf selbst – standardisierte Abläufe sparen Zeit und Kosten und können immer wieder auf weitere (ähnliche) Projekte angewendet werden. Auch die Verwendung von Standardsoftware trägt zum Projekterfolg bei. Sie garantiert zum einen standardisierte Entwicklung- und Arbeitsumgebungen, zum anderen schafft sie auch die Basis der Kommunikation mit anderen Softwarelösungen, als Beispiel sei hier die Microsoft Office Produktfamilie genannt: alle Programme basieren auf den gleichen Standards, die Daten sind untereinander kompatibel.
Ein letzter bedeutender Punkt ist das Anforderungsmanagement: welche Anforderungen werden an das IT-System gestellt (genaue Beschreibung) und wie werden / wurden diese umgesetzt? In gewisser Weise ist das auch eine Art Controlling wie die Projektziele erreicht wurden.
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