Unternehmensanalyse

2010/01/26 | Autor: DieterH | Veröffentlicht in Beratung & Consulting

Eine Unternehmensanalyse ist gar nicht schwer, obwohl sich viele dies denken. Aber es muss beachtet werden, dass dies ohne etwas Arbeit nicht geht. Ist ein Unternehmen gefunden, vielleicht sogar gekauft, müssen viertel-, halb- und ganzjährlich die Daten überprüft werden. Auch sollte man sich die Pressemeldungen, welche es gegeben hat und gibt, alle zukommen lassen. So ist sichergestellt, dass man immer informiert bleibt. Jetzt muss dem Unternehmen und den Aktien zeit gelassen werden. Aber es gibt auch Signale, welche zu beachten sind, sodass eventuell ein Verkaufen notwendig wird. Eine Unternehmensanalyse kann auch verschiedenen Methoden erfolgen. Wichtig ist aber, dass diese Analyse immer genau nach den gleichen Kriterien erfolgt, besonders beim historischen Vergleich. Auch die Bewertungsmaßstäbe müssen gleich bleibend behandelt werden.

Man muss sich im Klaren sein, dass die Bewertung, gerade wenn es um eine zukünftige Einschätzung geht, subjektiv behandelt werden muss. Eine eigene Erwartung und die Erfahrungen, die gesammelt worden sind, zeigen sich bei den Prognosen und können die Schlussbewertung beeinflussen. Die Anlagestrategien und Analysemethoden gehören zusammen. Die Methode zur Unternehmensanalyse ist abhängig von der Analysestrategie, der Zielsetzung und dem Unternehmen, welches untersucht wird. Daher sollte man immer mit einer einfachen Strategie beginnen und verschiedene Ansätze nutzen, wenn mehr Erfahrungen vorhanden sind. Zu beachten sind bei einigen Branchen ganz besondere Kennzahlen, wie beispielsweise im Einzelhandel den Wachstum von vergleichbaren Filialumsätzen und der Umsatz pro Quadratmeter. Eine Unternehmensanalyse sollte immer strukturiert in Angriff genommen werden. So hat man eine wesentlich bessere Übersicht und kann sich die Arbeit damit erleichtern. Man kann die Analyse zum Beispiel in die Abschnitte qualitative Analyse, quantitative Analyse und die Bewertung unterteilen. Zudem sollte eine Unternehmensanalyse stets an eine Konjunkturanalyse geknüpft sein, um konjunkturelle Schwankungen vorherzusehen.

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