Sparen beim Hausbau
Immobilien gelten als sichere Kapitalanlage. Daher entscheiden sich zunehmend mehr Menschen für einen Hausbau. So sparen sie zum einen die monatliche Miete und können später im Alter ihr eigenes Haus miet- und hypothekenfrei bewohnen. Damit der Hausbau kein finanzielles Desaster wird, ist es empfehlenswert, vorab einen Finanzierungsrahmen festzulegen. Hierbei sollten alle Kosten des Hausbaus einkalkuliert werden, damit die späteren Ratenzahlungen auch erschwinglich sind. Denn nur die wenigsten Menschen, die einen Hausbau planen, haben genügend Eigenkapital, um das ganze Projekt ohne Kredit zu finanzieren. In der Regel muss ein Kredit bei der Bank aufgenommen werden, um sich den Traum der eigenen vier Wände zu erfüllen.
Viele Bauherren, die Wert auf einen kostengünstigen Hausbau legen, entscheiden sich für ein Fertighaus. Hier liegen zwischen Vertragsabschluss, Lieferung und Montage meist nur wenige Monate, sodass der Einzug ins neue Haus schnell erfolgen kann. Das spart eine längere Doppelbelastung durch Mietzahlung und gleichzeitige Abzahlung des Baukredites, wie es in der Regel bei einem kompletten Neubau der Fall wäre. Aber nicht nur auf der finanziellen Seite können Fertighäuser punkten. Auch in puncto Energiesparen, Ökologie und Gesundheit fallen Fertighäuser wie Passivhäuser und Niedrigenergiehäuser positiv auf. Insgesamt also eine gute Bilanz für ein Fertighaus.
Um noch mehr Geld beim Hausbau zu sparen, empfiehlt es sich, auf die Sonne als praktisch unerschöpfliche Energiequelle zu setzen. Wer diesen Punkt in der Planungsphase des Hausbaus berücksichtigt, kann später eine Menge Geld einsparen. Denn mit einer Solaranlage lassen sich bis zu 50 Prozent der Warmwasserkosten sparen. Außerdem werden die Ressourcen der fossilen Brennstoffe geschont. Damit ist eine Solaranlage eine umweltfreundliche und gesunde Alternative zu herkömmlichen Techniken. Bauherren, die auf die Kraft der Sonne setzen möchten, sollten sich in jedem Fall ausführlich zu diesem Thema beraten lassen.
Ein weiterer Punkt auf der Liste „Sparen beim Hausbau“ ist das zusätzliche Geld vom Staat. Zwar ist die Eigenheimzulage gestrichen worden, aber einige Fördermöglichkeiten gibt es dennoch. Eine Fördermöglichkeit ist die Eigenheimrente, auch Wohn-Riester genannt. Besonders attraktiv vor allem für Auszubildende und Berufsanfänger ist der Berufseinsteiger Bonus. Zu den anderen Fördermöglichkeiten zählen: Wohnungsbau-Prämie, direkte Wohnungsbauförderung durch die Länder, das BAFA-Marktanreizprogramm und die Fördermöglichkeiten durch die KfW-Förderbank. Es lohnt, sich zu informieren.
Autor: Edelsteinhaus
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