Glückliche Zimmerpflanzen und stets Freude daran mit der Kunst der Hydrokultur

2010/08/30 | Autor: arturo | Veröffentlicht in Arbeit & Beruf

Zimmerpflanzen sind sehr schön; sie geben einem Raum ein angenehmes Ambiente, sorgen für angenehme Atemluft und eine ausgeglichene Luftfeuchtigkeit, ebenfalls zu Zeiten der starken Beheizung der Zimmer. Die faszinierende Innenraumbegrünung hat nur eine negative Kehrseite, denn Zimmerpflanzen brauchen es gepflegt zu werden, müssen gedüngt, regelmäßig gewässert, ab und zu umgetopft und stets von welken Blüten und Blättern befreit werden. In der Regel ist das für Pflanzenliebhaber gar kein Hinderungsgrund, doch wenn es zum Beispiel in die Ferien geht, eine Reise zum Kogress oder ein Kuraufenthalt bevorstehen, wird die Versorgung der Pflanzen zur Schwierigkeit. Nicht immer ist ein freundlicher Wohnungsnachbar in der Nähe, der sich um die grünblättrigen Mitbewohner kümmern kann.
Die Hydrokultur gibt hier die Variante, Pflanzen auch mal über mehrere Tage ohne Aufsicht zu lassen, ohne dass sie auf Wasser und Nährstoffe verzichten müssen. Bis zu drei Wochen können Pflanzen aus der Hydrokultur in ihren Töpfen stehen, ohne täglich gepflegt zu werden.
Im Grunde eignen sich praktisch alle Gartenpflanzen für die Hydrokultur. Sollen Gartenpflanzen aus der Erde in die Hydrokultur umgesetzt werden, sollten vor allem die Wurzeln gründlich gereinigt werden, sodass keine Erde mit in den Hydrobereich gelangen. Bei eher betagten Zimmerpflanzen sollte man besser Vorsicht walten lassen und sie nicht umsetzen.
Für ein ausreichendes Wachstum der Hydrokultur Pflanzen brauchen diese besonderen Dünger, der unbedingt in angegebener Menge und vorgeschriebenen Zeiträumen zugegeben werden muss. Einmal jährlich sollten Hydrobehälter und -steine gründlich geputzt werden, und auch welke Blätter und Blüten müssen abgemacht werden, damit keineswegs Fäulnis entsteht. Für die meisten sind Hydrokulturpflanzen ideal für die Innenraumbegrünung, dennoch können nach einem praktisch gleichen Verfahren auch kleine Gartenteichbecken angelegt werden.
Jedoch muss es sich hierbei tatsächlich um Beckenteiche, auf keinen Fall um Folien- oder Erdteiche handeln. Ferner sollten derartige Gartenteichbecken mit Hydrokultur nicht so tief angelegt sein, dass sie häufig dem Einrieseln von Erdreich ausgesetzt sind. Zwar wird zurzeit auch direkt mit der Beibehaltung von Wasserqualität auf Ebene der Hydrokultur für Gartenteiche geforscht, dennoch sind die Resultate noch nicht für alle im eigenen Garten anzuwenden.

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