Die Geschichte der SMS
Das Verschicken von SMS ist heutzutage die Haupteinnahmequelle und die meistgenutzte Funktion eines Handys. Kaum vorstellbar, dass sie Anfangs nur als „Abfallprodukt“ galt und kostenlos zur Verfügung stand- ein Traum für viele heutige Handynutzer.
Beginnen wir aber von Anfang an:
Die Geschichte des „Short Message Service“ (SMS) begann im Jahr 1989.
Damals wurde die erste Standartversion entwickelt.
Am 3. Dezember 1992 wurde die erste SMS von einem britischen Computer auf ein Handy ins britische Vodafone Netz gesendet. Ein Jahr zuvor wurde der einheitliche Standart für Mobilfunknetze GSM eingeführt.
Dies hatte nicht nur Vorteile beim Telefonieren zwischen verschiedenen Handynutzern, sondern auch für das Verschicken einer SMS.
Nach und nach brachten viele andere Handyanbieter Handys mit einer SMS Version auf den Markt. Das „simsen“ (wie es heute umgangssprachlich heißt) fand Akzeptanz beim Kunden und die Tarifanbieter erkannten diese Nachfrage und boten den Service nicht mehr wie zu Anfang umsonst an.
Die schnell wachsende Popularität der SMS verlief einhergehend mit einem nach und nach Aussterben der Messenger. Sie konnten sich gegen die Handys mit eingebauter SMS-Funktion nicht durchsetzen.
In den 90er Jahren wurden verschiedene Standards für die SMS-Dienste festgelegt, u.a. ihre maximale Zeichenlänge von 160 Bytes (oder maximal 160 Zeichen pro SMS) und das Prinzip des SMS-Headers, sowie des SMS-Body.
Um mehr Inhalt in eine SMS zu verpacken, haben sich zahlreiche Abkürzungen etabliert die (meist aus dem englischen) bestimmte Bedeutungen haben. So bedeutet die Abürzung „CU“ (vom englischen „See you“) auf Deutsch „Tschüss“ oder „Man sieht sich“.
Ebenfalls sind heute unterschiedliche Emoticons, besser bekannt unter dem Begriff „Smilies“ in allen Handymodellen vorprogrammiert, und dienen zur Verdeutlichung der Stimmung oder Emotion.
Die SMS (mittlerweile weiter entwickelt durch die EMS und die MMS) ist ein Musterbeispiel für den Fortschritt der Technik, aber auch den Wandel der Kommunikation in der Gesellschaft. Dies sieht man auch an der Verbreitung zahlreicher Onlineshops wie z.B. www.handynarr.de.
Autor: handynarr
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